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Mittelstand zeigt Stärke
Bautrans AbbruchService und Kiesel Ungeheuer veranstalten gemeinsame Kundentage
Ein neuer Firmenstandort, ein neues leistungsstarkes Vertriebs- und Serviceunternehmen im Baumaschinenbereich und zahlreiche Maschinenpremieren zum Testfahren - das Programm der gemeinsamen Kundentage von Bautrans AbbruchService und Kiesel Ungeheuer Anfang Mai in Karlsruhe hatte es in sich. Rund 3000 Gäste an drei Tagen überzeugten sich denn auch eingehend davon, was beide Unternehmen gerne betonen: Kundennähe, Innovationskraft und lösungsorientierter Komplettservice gehören nach wie vor zu den Stärken mittelständischer Unternehmen, die sie vor allem in der erfolgreichen Betreuung regionaler Kunden auszuspielen wissen.
Auf ihrem neuen Firmengelände im Karlsruher Norden präsentierte die Bautrans Abbruchservice unter anderem innovative Hitachi-Baggertechnologie für den wirtschaftlichen Rückbau.
Starker Partner im Regionalen Bau
Als eingeständiges mittelständisches Unternehmen hat die offiziell unter Bautrans Gebäude- und Flächenrecycling GmbH firmierende Bautrans AbbruchService eine noch junge Geschichte. Tatsächlich aber beruft sich der Spezialist für Erdbau- und Abbruchleistungen auf eine über 75jährige Tradition. Hervorgegangen aus dem 1930 in Karlsruhe gegründeten Unternehmen Bautransport Mumbach GmbH und zwischenzeitlich unter dem Dach der Entsorgungsholding Uplus Umweltservice des Energieriesen EnBW, führte der heutige Inhaber Gerhard Illner das Unternehmen Ende 2003 zurück in die Selbständigkeit.
Starke Partner: Günther Breyer GF Kiesel Ungeheuer; Gerhard Illner, GF Bautrans AbbruchService; Barbara Ungeheuer-Röhm, GF Kiesel Ungeheuer; Toni Kiesel GF Kiesel GmbH.
Nach notwendigen Restrukturierungen bei Geschäftsfeldern und Standorten präsentiert sich Bautrans AbbruchService heute als leistungsstarkes mittelständisches Unternehmen mit einem umfangreichen Fahrzeug- und Gerätepark und rund einhundert hoch qualifizierten Mitarbeitern. Bautrans AbbruchService besitzt alle einschlägigen Zertifizierungen im Rückbau- und Entsorgungsbereich und bietet von der kompetenten Projektplanung bis hin zur Wiederaufbereitung bzw. Entsorgung von Altbaustoffen in eigenen Recyclingwerken und Deponien den Komplettservice aus einer Hand. Der Einsatzbereich liegt im gesamten Südwesten Deutschlands mit Schwerpunkt Nordbaden, wo sich das junge Unternehmen nach eigenen Angaben inzwischen eine führende Position im qualifizierten Rückbau, der Gebäudesanierung und bei komplexen Erdbauprojekten erarbeitet hat.
Präzise und kraftvoll: der Hitachi Zaxis 460 LCH mit Oilquick-Auslegerwechselsystem bewies seine Feinfühligkeit mit schwerem Gerät.
Nach nur halbjährigem Um- und Neubau bezog Bautrans AbbruchService Anfang des Jahres seinen neuen Firmensitz im Karlsruher Norden. Knapp 10000 m2 auf dem ehemaligen Areal der Hochtief-Niederlassung Karlsruhe bieten jetzt ausreichend Raum für Verwaltung und Bauplanung sowie den technischen Bereich mit neuen Werkstatt-Kapazitäten für die umfangreiche Bautrans-Flotte. Nur ein Bruchteil der knapp 50 Fahrzeuge und annähernd 80 Großgeräte samt vielfältigen Spezialanbauten konnte am Tag der offenen Tür präsentiert werden - ein Umstand, der laut Geschäftsführer Gerhard Illner vor allem auf die derzeit erfreulich gute Auftragslage zurückzuführen ist.
Die Stars der Maschinenpräsentation, die neben mobilen Brecheranlagen auch Spezialfahrzeuge zeigte, waren unumstritten die drei neuen Hitachi-Bagger Zaxis 500 LCH, Zaxis 470 LCH und Zaxis 350 LCN, die Bautrans AbbruchService zu Jahresbeginn im Paket vom neuen Hitachi-Regionalhändler Kiesel Ungeheuer bezog. Insbesondere das Oilquick-Auslegerwechsel-System der beiden großen Modelle beeindruckte die zahlreich anwesenden Praktiker: In Minutenschnelle lässt sich die Longfront-Ausrüstung gegen einen Erdbau-Ausleger tauschen und bietet so im Zusammenspiel mit den ebenfalls montierten Oilquick-Geräte-Schnellwechslern größte Flexibilität für alle Aufgaben im typischen Rückbaueinsatz.
Deutschland-Premiere: erstmals präsentierte Kiesel Ungeheuer auf den Karlsruher Feldtagen die neuen Zaxis-Radlader von Hitachi.
Premieren "live"
Mit einer großen Maschinendemonstration von über zwanzig Maschinen rundete der langjährige Bautrans-Lieferpartner Kiesel Ungeheuer den "Tag der Offenen Tür" ab. Der traditionsreiche badische Baumaschinenhändler (ehem. Ungeheuer Baumaschinen) zählt seit Anfang des Jahres zur Kiesel-Gruppe mit ihren inzwischen 21 deutschen und sieben ausländischen Standorten. Zuständig für den gesamten südwestdeutschen Raum betreut Kiesel Ungeheuer heute seine Kunden von den Standorten Karlsruhe, Mannheim und neu auch Stuttgart aus. Neben Vertrieb und Kundendienst zählt auch ein umfangreicher Mietpark zum Leistungsangebot, das sich nach den Worten von Kiesel-Geschäftsführer Toni Kiesel nahtlos in die mittlerweile flächendeckende Struktur der auf leistungsfähige Regional-Stützpunkte bauenden Kiesel-Gruppe einfügt.
It?s Show-Time: unter kundiger Hand eines Kiesel-Vorführers bewies der Zaxis 350 LCN seine Standfestigkeit.
Unverkennbares Zeichen der neuen Struktur war bei den Karlsruher Feldtagen das leuchtende Orange der Hitachi-Maschinen im Kiesel-Generalvertrieb, die die angestammte Ungeheuer-Lieferpalette an Terex-Fuchs-Umschlaggeräten und Terex-Schaeff-Kleinladern seit Jahresbeginn ergänzen. Neben diversen Modellen der aktuellen Hitach-Zaxis-Baggerreihe, die mit Mini-Baggern über Kurzheck-Modelle sowie Mobilbagger bis hin zu leistungsstarken Raupenbaggern der mittleren Leistungsklassen von 20 bis 40 Tonnen alle klassischen Bau-Anwendungen abdeckt, stieß vor allem die Deutschland-Premiere der neuen Hitachi-ZW-Radlader auf großes Interesse. Gezeigt wurden alle drei neuen Zaxis-Radlader ZW 220 (2,4 - 3,5 m3, 164 kW), ZW 250 (2,8 - 3,8 m3, 179 kW) sowie ZW 310 (3,2 - 4,5 m3, 220 kW). Die drei Lader verfügen über leistungsstarke TIER-3-Motoren und das neu entwickelte Regelsystem "Total-Torque-Control", das mit zahlreichen Programmfeatures ein leistungs- und verbrauchsoptimiertes Arbeiten ermöglicht. Standards in punkto Übersichtlichkeit und Bedienungskomfort setzen auch die neuen Kabinen der ZW-Radlader, wovon sich die zahlreichen Praktiker in Karlsruhe bei ausgedehnten Testfahrten überzeugen konnten.
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