Veröffentlichungen der Presse
Hitachi setzt den Umweltplan um
Zwar ist Hitachi Construction Machinery Europe (HCME) NV für seine auffälligen orangefarbenen Baumaschinen bekannt, aber die Zeichen der Entwicklung weisen in Richtung Grün. Hitachi Ltd. stellte vor kurzer Zeit einen ehrgeizigen Plan vor, mit dem der Kohlendioxidausstoß der Hitachi-Produkte bis 2025 weltweit um 100 Millionen Tonnen gesenkt werden soll.
Alle von der Gruppe hergestellten Produkte müssen im gleichen Jahr den Status anerkannter ökologischer Produkte erhalten. Dieser Vorgang umfasst die Steigerung der Ökobilanz von Materialien, Ersatzteilen, Komponenten sowie des Produktdesigns. Dabei werden Technologien eingesetzt, die innerhalb der Gruppe entwickelt wurden.
Hitachi Construction Machinery Co. Ltd. (HCM) ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt vollauf bewusst. Die auf Kundenwunsch gebauten Hybridbagger werden beispielsweise in Japan vertrieben, und der Hersteller arbeitet bereits an Maschinen, die den europäischen Abgasrichtlinien TIER IIIB im Jahr 2011 und darüber hinaus den Richtlinien TIER IV im Jahr 2014 entsprechen.
HCM hat es sich zum Ziel gesetzt, 2015 eine neutrale Kohlendioxidbilanz vorzuweisen. Dazu muss die Menge des während Produktion und Vertrieb der Maschinen ausgestoßenen CO2 der Verringerung der CO2-Emission entsprechen, die während der Betriebszeit und bei der Entsorgung der Maschinen anfallen.
Der Hersteller hat das Prüfverfahren „Design für die Umwelt“ in die Produktentwicklung eingeführt. Zu den Kriterien für ökologische Produkte gehören: geringeres Gewicht, längere Produktlebenszeit, Verfügbarkeit recycelbarer Rohstoffe, problemlose Demontage und Entsorgung, niedrigerer Treibstoffverbrauch und umweltfreundliche Verpackungsmaterialien.
An dem Umweltplan beteiligen sich auch die Produktionswerke und Verwaltungsstandorte von Hitachi. Das Unternehmen hat strenge Richtlinien für neue und bestehende Gebäude eingeführt, die sich auf effiziente Energienutzung, Abfallentsorgung, Emissionen, Wasserkreisläufe und den Einsatz erneuerbarer Energiequellen beziehen.
Im Amsterdamer HCME-Werk kann die Anzahl der Leuchtkörper beispielsweise um 30 Prozent verringert werden. Die mit dieser Maßnahme eingesparte Energie entspricht dem Elektrizitätsverbrauch von 150 niederländischen Familien im Jahr.*
Bei HCME werden Abfälle bereits nach Holz, Kunststoff, Papier, Metall und chemischen Abfällen getrennt. 2007 wurden 72 Tonnen Papier, 217 Tonnen Holz und 55 Tonnen Verpackungsmaterial wie Paletten und Balken im Amsterdamer Werk wiederverwertet.
HCME hat die Kohlendioxidemission in seinen Verwaltungsgebäuden erfolgreich reduziert. Hierzu wurde der Gasverbrauch für die Zentralheizung (ca. um den Jahresverbrauch von fünf niederländischen Familien*) und der Elektrizitätsverbrauch (ca. um den Jahresverbrauch von 26 niederländischen Familien*) gesenkt sowie die Menge an Frischluft erhöht, die in den Gebäuden zirkuliert. Mit der letzten Maßnahme konnte der Einsatz der Klimaanlagen minimiert werden.
„Hitachi betrachtet sich als Weltbürger und ist sich seiner Verantwortung für die Umwelt bewusst“, so Robin Huijsman, der Environmental Regulation Compliance Officer von HCME. „Als Gesamtziel gilt es, unsere Innovationsleistungen voranzutreiben und zugleich künftigen Generationen das Potenzial zu bieten, hochwertige, umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln.“
Hinweis an die Redaktion
*Bei den Schätzungen wird davon ausgegangen, dass der jährliche Energieverbrauch einer durchschnittlichen niederländischen Familie bei 3.500 kW/h für Elektrizität und 1.360 m³ für Erdgas liegt.
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