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Veröffentlichungen der Presse

Hitachi Produktion auf vollen Touren

16 Jun, 2011

Michijiro Kikawa, President, Chief Executive Officer and Director, Hitachi Construction Machinery Co., Ltd.

Die Hitachi Construction Machinery Co., Ltd. (HCM) Japan hat nach dem verheerenden Erdbeben und Tsunami im Mai die volle Produktionskapazität wieder aufgenommen. Fünf Hitachi Produktionsstätten, die in der Präfektur Ibaraki liegen, waren durch die Naturkatastrophe vom 11. März beeinträchtigt. Durch Störungen an den Anlagen und Unterbrechungen in der Teilelieferkette reduzierte sich zeitweise die Produktion.

Doch HCM erholte sich wesentlich schneller als zuerst gedacht. Premierminister Naoto Kan ist sich sicher, dass Japan mehrere Finanzprogramme benötigen wird, um die Schäden im Land beheben zu können. Die Regierung schätzt die Kosten auf 25 Billionen Yen (216 Milliarden Euro). HCM sei entschlossen, bei der Instandsetzung eine Rolle zu spielen, erläutert Herr Kikawa: „Es bestehen noch immer Unsicherheiten bezüglich der Beschaffung einiger Teile, aber die Lage sieht weitaus besser aus als zunächst befürchtet.“

Durch die Aufnahme der vollen Produktionskapazität wird HCM außerdem in der Lage sein, in den asiatischen Märkten, vor allem in China, zu expandieren. Es wird erwartet, dass sich die Produktionskapazität von HCM im Baggerbereich (einschließlich Minibagger) für China bis Ende März 2013 um 30.000 erhöhen wird. Für die zweite Hälfte des Jahrzehnts erwartet Kikawa ein weiteres, deutliches Wachstum. Die Expansion von Hitachi wird durch die Investition von 52,6 Milliarden Yen (457 Millionen Euro) in Anlagen und Produktionsstätten dieses Jahr weiter vorangetrieben.

„Es gibt keinen Markt, der ein so bedeutendes Volumen aufweist und so schnell wächst wie China“, sagt Kikawa. „Indien und weitere asiatische Märkte werden folgen, aber es wird einige Zeit dauern, bis diese aufgeholt haben.“

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