Mehr Themen
Die Generationslücke
Hoch oben in den Bergen der südwestlichen Schweiz setzt die Bau- und Speditionsfirma Savioz-Héritier zwei Hitachi-Maschinen Seite an Seite ein, zwischen denen eine Kluft von 25 Jahren liegt. Wir berichten, weshalb noch immer ein UH083 in Betrieb ist, und worin er sich von der letzten Neuanschaffung des Unternehmens, einem ZX240N-3 unterscheidet.
Sobald die letzten Skifahrer die Pisten des Wallis verlassen haben und sich die Wintersportsaison dem Ende nähert, beginnen Frédéric Savioz und Blaise Héritier für ein weiteres Jahr mit Erdbewegungsarbeiten. Zu jedem Frühlingsanfang kehren auch die sieben Hitachi-Bagger in die Bergdörfer des Val d’Anniviers (auf Deutsch auch: Eifischtal) zurück.
Savioz-Héritier wurde im Jahr 2000 nach einer Begegnung der beiden Eigentümern auf den Abhängen gegründet, bei der sich beide anfreundeten. Das Unternehmen führt Erdbewegungs- und Landschaftsbauarbeiten aus, aber auch Aushubarbeiten, transportiert Baustoffe wie Erde und Beton und bringt schwere Steinblöcke zur Sicherung der Bergstraßen an.
“Wir haben in unterschiedliche Geschäftsfelder diversifiziert und bieten unseren Kunden damit umfassenden Service”, sagt Héritier, zuständig für die Verwaltung des Unternehmens. “Wir können Projekte vollständig in Eigenregie ausführen, ohne Abhängigkeit von Zulieferern.”
Die Vielfalt der Arbeiten zeigt sich auch in der Zusammensetzung des Parks an Hitachi-Baumaschinen. Zwischen dem UH083, den Savioz’ Bruder 1983 anschaffte, und dem in diesem Jahr gelieferten ZX240N-3 liegt eine ganze Generation. Im Frühling 2008 arbeiteten der älteste und der jüngste Bagger zusammen auf einer Baustelle im Dorf Grimentz.
In den Résidences Les Vieux Chalets stehen nur noch drei Appartements zum Verkauf, alle anderen wurden bereits verkauft. Ein Beweis für die Beliebtheit dieses wunderschön gelegenen Orts in der Nähe der italienischen Grenze. Die Anlage liegt in einer Höhe von 1.570 m in reinster Bergluft, ist von üppigem Grün umgeben und im Hintergrund sieht man im Winter schneebedeckte Gipfel.
Nichts könnte den Frieden dieser Szenerie stören, und Savioz und Héritier ist die Umwelt sehr wichtig. Während Savioz den neuen Hitachi ZX240N-3 auf der Straße zu den Chalets fährt, verlegt Héritier Altreifen auf der Strecke, um Schäden an der Fahrbahn zu vermeiden.
Die geräuscharme Gestaltung des neuen Zaxis wird auch von den Anwohnern geschätzt. Der Motorlärm wird von einem bewährten Dämpfer unterdrückt und ein Gebläse mit gewölbten Flügeln verringert den Lärmpegel, den der Luftstrom verursacht.
Der ZX240N-3 ist ideal für den Schweizer Markt, da er schmal ist und daher problemlos auf Anhängern über die Bergstraßen transportiert werden kann. “Die Maschinen dürfen nie breiter als 2,5 m sein”, so Savioz. “Dann ist der Transport kein Problem und sie können für Arbeiten auf engstem Raum genutzt werden.”
Mit nur 20 Betriebsstunden bisher sind die Erdbewegungsarbeiten an der Seite des Chalet-Komplexes eine einfache Aufgabe für den Hitachi-Bagger der mittleren Klasse. Savioz ist seit seiner Jugend in dieser Branche tätig und bewegt sich gekonnt mit dem ZX240N-3 über die Baustelle, mit der richtigen Balance auf den Hängen, effizient und präzise arbeitend.
“Die Maschine lässt sich perfekt bedienen”, schwärmt er. “Ihr größter Vorteil ist die hochentwickelte Hydraulik und die Präzision, mit der sie sich manövrieren lässt. Und sie ist auch leistungsfähiger und produktiver als die alten Maschinen.”
Aber: Lässt sie sich wirklich mit dem UH083 vergleichen? “Die Leistung der beiden Maschinen ist nicht zu vergleichen”, räumt er ein. “Da liegen Welten zwischen den Maschinen. Der wichtigste Unterschied ist die Geschwindigkeit und die Leistung. Die Steuerelemente vereinfachen die Bedienung des ZX240N-3. Er verfügt über mehr Technologie im Fahrerhaus, in dem man auch bequemer sitzt.”
Dennoch ist der UH083 eine wertvolle Maschine für Savioz-Héritier. “Als neue Maschine war sie der leistungsfähigste Bagger auf dem Markt. Und auch heute beeindruckt er mich noch”, so Savioz. “Sein größter Vorteil ist die Hubkapazität, wir verladen mit ihm schwere Blöcke in unserem Steinbruch. Zudem ist er ideal für Aushub- und Landschaftsbauarbeiten auf den Skipisten.”
In den 25 Betriebsjahren wurde der UH803 nie verändert. Mit über 22.000 Betriebsstunden hat er seine Langlebigkeit zur Genüge bewiesen. Wenn je ein Beweis für den Werbeslogan “Zuverlässige Lösungen” von HCME benötigt wurde – hier ist er. “Wir haben diese Maschine noch, weil sie einfach unverwüstlich ist”, so Héritier.
“Sie hat einen relativ niedrigen Ölverbrauch. Es ist noch niemals Öl ausgetreten. Die Maschine ist so sauber, dass man auf ihr essen könnte! Weiterer Vorteil einer älteren Maschine: Wir können sie selbst mit den Ersatzteilen reparieren, die HCME liefert.
“Den ZX240N-3 könnten wir nicht selbst reparieren”, so Héritier. “Falls aber doch einmal ein technisches Problem auftritt, ist der Zaxis mit einem Satelliten-Kommunikationssystem ausgestattet, das den Fehler ermittelt und eine schnelle Reaktion von Hitachi und dem Händler für die Reparatur anfordert.”
Die Treue von Savioz-Héritier zum UH083 und die neuesten Anschaffung zeigt, dass die Loyalität des Unternehmens zu Hitachi einfach umwerfend ist. “Wir haben von Anfang an mit Hitachi-Baggern gearbeitet und waren immer zufrieden”, so Savioz.
“Es sind sehr hochwertige Maschinen und der After-Sales-Service ist unerreicht. Aus diesen beiden Gründen kaufen wir weiterhin Hitachi-Baumaschinen. Weshalb sollten wir eine Erfolgsformel ändern?”
Zu dieser positiven Erfahrung kommt noch die enge Geschäftsbeziehung zu Probst Maveg, dem Hitachi-Vertriebshändler für die Schweiz, die zwischen Savioz’ Vater und dem Vertriebsmitarbeiter Gaston Monney entstand. Dieser arbeitet seit 1985 für Probst Maveg und war für Savioz-Héritier immer der erste Ansprechpartner.
Man sieht schnell, wie sehr sich Monney für diese Branche begeistert und für seine Kunden einsetzt. Zunächst war er für den Vertrieb in der gesamten französischsprachigen Schweiz zuständig. Jetzt hat er ein kleineres Zuständigkeitsgebiet, von Montreux bis Sierre. “Damit habe ich mehr Zeit für Kunden ”, erklärt er. “Ich versuche immer, die Kunden zufrieden zu stellen. Denn wenn sie später eine Maschine kaufen möchten, wenden sie sich eher wieder an mich.”
Im Laufe dieser langen Beziehungen hat sich die Baubranche in der Schweiz weit reichend verändert. “Ich habe gesehen, wie der Druck zunimmt, schneller zu arbeiten und Aufträge mit noch kürzerer Vorlaufzeit auszuführen”, so Savioz. “Die Hitachi-Maschinen helfen uns dabei, diese Vorgaben zu erfüllen. Für mich ist wichtig, dass wenn ich morgens in ein Fahrerhaus komme und den Schlüssel drehe, die Maschine problemlos startet.”
Bei Savioz-Héritier herrscht Zufriedenheit. Auf die Frage nach der Zukunft des Unternehmens sagt Héritier: “Wir sind damit zufrieden, die gleiche Größe beizubehalten und uns nicht zu einem Großunternehmen zu entwickeln. Wenn wir wachsen, benötigen wir auch mehr Mitarbeiter für die Verwaltung, die ich jetzt noch selbst erledigen kann.” Die Eigentümer von Savioz-Héritier sind auch mit ihren Hitachi-Maschinen zufrieden und wissen, dass Probst Maveg ihnen die Modelle liefert, die sie benötigen.
Héritier und Savioz sind stolz darauf, in der Baubranche zu arbeiten. Ihre Projekte sind nicht nur vielseitig, sondern auch von Bedeutung für die örtliche Umwelt, wie etwa beim Bau neuer Chalets, die auf die traditionelle Schweizer Architektur abgestimmt sind, und in der Anlage der Pisten für den nächsten Winter.
Die wunderschöne Umgebung des Val d’Anniviers trägt sicher zur Zufriedenheit mit der Arbeit bei. Bis Weihnachten bedeckt der Schnee wieder die Landschaft und zu Beginn der Saison kommen auch die Skiläufer wieder in das Tal.
Dann können die zehn Mitarbeiter von Savioz-Héritier Urlaub machen, den Frédéric Savioz beim Sporttauchen in exotischem Klima verbringt. Blaise Héritier hingegen fliegt in seinem Flugzeug über die Gletscher. Währenddessen sind der Hitachi UH083, der ZX240N-3 und die anderen Bagger schon bereit und warten auf ihren nächsten Frühlingseinsatz in den Bergen.
Um PDF-Dateien lesen zu können, muss Adobe Reader
auf Ihrem PC installiert sein.