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Projektberichte

Der Weg zum Erfolg

14 Mär, 2008

Der Umfang der Straßenschäden nimmt mit dem steigendem Verkehrsvolumen in Europa zu. Außerdem sind neue Straßen erforderlich, um Verkehrsprobleme und Verspätungen zu beseitigen. Die Bundesregierung investiert derzeit intensiv in den Bau neuer Straßen und die kontinuierliche Wartung des bestehenden Straßennetzes. Ground Control besuchte eine der zahlreichen Straßenbaustellen, an denen die Faber-Gruppe zurzeit arbeitet, und den dort eingesetzteN, umfangreichen Maschinenpark mit Hitachi-Baumaschinen.

Das Frachtverkehrsaufkommen auf Deutschlands Straßen ist aufgrund der Lage im Zentrum Europas ziemlich hoch. Daher wurde hier eines der dichtesten Straßensysteme des europäischen Kontinents gebaut, um dem hohen Bedarf gerecht zu werden. Straßenbauarbeiten sind in jedem der 16 Bundesländer ein immer häufiger werdender Anblick. Stockstadt am Rhein ist keine Ausnahme.

Das westliche Bundesland ist der größte Weinerzeuger Deutschland, der Riesling ist eine örtliche Spezialität. Der Rhein und seine Nebenflüsse liegen im Schutz von Mittelgebirgen, die perfekte Bedingungen für den Anbau von Reben bieten. Zahlreiche kleine Weinberge erzeugen nur Weinmengen, die nur für den Inlandskonsum ausreichen, aber eine Reihe weltberühmter Winzer exportieren ihre Erzeugnisse auch.

Stockstadt am Rhein ist auch der erste Ort, an dem Kiesel, der deutsche Vertriebshändler von Hitachi construction machinery, einen Hitachi Zaxis-Bagger verkaufte. In der wunderschönen grünen Landschaft werden an vielen Straßen Bauarbeiten ausgeführt, um für sicherere Fahrbedingungen zu sorgen.

Die Faber-Gruppe erhielt Aufträge für einige wichtige Projekte im Bundesland, zu denen auch Straßenbauarbeiten gehören. Sie wurde 1909 von Wilhelm Faber in Schlierschied gegründet und spezialisierte sich zunächst auf Drescharbeiten und die Gewinnung von Feuerholz, bevor sie sich 1919 auf den Straßenbau verlegte.

Das Familienunternehmen bezog seinen derzeitigen Sitz in Alzey 1963. Wilhelms Fabers Söhne traten damals in das Unternehmen ein und 1979 fiel die Entscheidung, die Geschäftsaktivitäten zu trennen. Gemeinsam mit ihren Söhnen gestalteten sie ihre neuen Unternehmensbereiche in moderne Tief- bzw. Straßenbauunternehmen um.

Die beiden Unternehmen wurden 1991 wieder zusammengelegt und in Faber-Gruppe umbenannt. Die Gruppe ist seitdem kontinuierlich gewachsen und bietet jetzt ein breites Spektrum an Leistungen, wie z. B. Hoch-, Tief- und Straßenbau, Wassertechnologie, Umwelttechnik, Kanalsanierung, Recycling und Abfallmanagement. Das Unternehmen erzielt einen stolzen Jahresumsatz von ca. 150 Millionen Euro und ist international tätig.

Karl-Wilhelm Faber (der Sohn Wilhelms) trat 1976 in das Unternehmen ein und ist derzeit der Geschäftsführer. “Straßen werden immer gebraucht”, sagt er. “Sie sind so wichtig wie Essen und ein Dach über dem Kopf. Aus diesem Grund nimmt der Straßenbau die wichtigste Stellung in unserem Unternehmen ein.

“Die Baumaschinen haben sich entsprechend den Anforderungen der Branche entwickelt, aber es hat keine neuen Erfindungen gegeben. Die Technologie hat sich aber weiterentwickelt und die Faber-Gruppe hat mit diesen Entwicklungen mitgehalten. In den Anfangstagen benutzten wir sogar Dampfwalzen und derzeit bereiten wir uns darauf vor, dass unsere älteste Maschine auf einer Ausstellung in England gezeigt wird.”

Als Karl-Wilhelm in das Unternehmen eintrat, ließ er auch die Unternehmensfarbe von Grau in Orange ändern. Die Ausrüstung der Faber-Gruppe lässt sich jetzt an Einsatzorten ebenso leicht erkennen wie die Baumaschinen von Hitachi. Die gesamte Ausrüstung wird in der gleichen Farbe gestrichen, mit Ausnahme der Hitachi-Bagger!

Eines der Projekte der Faber-Gruppe liegt ca. 70 Kilometer nördlich des Frankfurter Flughafens, in einem von Weinbergen umgebenen Gebiet. Hier erneuert das Unternehmen die Straße, die die Jahrhunderte alten Dörfer Stadecken und Niederolm verbindet. Es handelt sich um ein Vorhaben mit sechsmonatiger Laufzeit, in dem Faber alle Phasen der Planung, des Entwurfs und des Bau übernimmt.

“Der Wert dieses Auftrags beläuft sich auf 2,3 Millionen Euro”, so Markus Kasper, der Maschinenparkverwalter von Faber. “Die Fahrbahn wird nach Abschluss der Arbeiten 3,3 km lang sein. Die alte Straße war in schlechtem Zustand und die Kommunalverwaltung war der Ansicht, dass es Zeit für eine Erneuerung war.”

Die Bundesregierung stellt allen 16 Ländern eine Grundfinanzierung für den Straßenbau zur Verfügung. Diese Mittel werden anschließend für die Autobahnen, Bundesstraßen, Land- und Verbindungsstraßen verwendet. Die benötigten Mittel werden über die Steuern erhoben, die nur von Straßennutzern zu zahlen sind. Hinzu kommt die Lkw-Maut. Dieses System wurde 2005 eingeführt, um der wachsenden Verlagerung des Frachtverkehrs von der Schiene auf die Straße gegenzusteuern.

“Wir waren eines von zahlreichen Unternehmen, die ein Angebot für diesen Auftrag einreichten”, erklärt Kasper. “Wir waren erfolgreich, da wir in der Branche einen guten Ruf wegen unserer Erfahrung, Fähigkeiten und der Qualität unserer Maschinen haben. Unsere Planer und Techniker haben mit den Kommunalbehörden an der Planung der Straße gearbeitet. Das ist Teil des Pauschalservice, den die Faber-Gruppe bietet.

“Wenn der bestehende Straßenbelag aufgebrochen ist, tragen die Bagger das lose Material ab. An dieser Baustelle graben wir auf der gesamten Strecke bis in eine Tiefe von 60 Zentimetern und bisher wurden 24.000 Tonnen Schutt - auch alter Asphalt und Beton - entfernt.

“Der Schutt wird in unseren Lkw zu unserem Unternehmenssitz transportiert. Die Zerkleinerungs- und Siebanlagen dort können Beton, Zement und andere Materialien in der gewünschten Körnung herstellen.”

Die entstandene Öffnung wird mit 0 - 32 mm Filter-Gesteinskörnung gefüllt, da sie für die Drainage derartiger Projekte ideal ist. Sie wird von der Faber-Gruppe oder von anderen Steinbrüchen geliefert, wenn die Baustelle zu weit von unseren Steinbrüchen entfernt liegt. In der letzten Verfahrensphase wird der neue Asphalt aufgetragen, der abriebfester ist und weniger Lärm erzeugt als Beton.

Die Faber-Gruppe verfügt derzeit über 40 Hitachi-Bagger, einschließlich Bagger der mittleren Klasse und Minibagger, und fünf Zaxis-3-Radlader, die vor kurzer Zeit erworben wurden. Jede Maschine wurde mit einem zweiteiligen Ausleger geliefert, so dass sie auf öffentlichen Straßen fahren können.

“Die drei neuen ZX170W-3 sind perfekt für diesen Auftrag”, fährt Kasper fort. Außerdem haben wir zwei ZX140W-3 bestellt und beide Modelle bieten die für die von uns ausgeführten Arbeiten optimale Vielseitigkeit. Der ZX170W-3 auf der Baustelle war erst 150 Stunden in Betrieb, aber ich habe bereits festgestellt, dass er wegen des größeren Achspendelwinkels stabiler als viele andere Modelle ist. Der Vier-Ventil-Dieselmotor macht ihn zum Kraftpaket, ohne dass damit der Treibstoffverbrauch steigt. Einfach eine großartige Kombination für uns!

“Gesundheit und Sicherheit sind wichtige Faktoren, wenn Ausrüstung für Straßenbauprojekte angeschafft wird. Und auch die Breite der Maschinen ist von Bedeutung, wenn man in der Nähe des laufenden Verkehrs arbeitet. Die neuen Hitachi Zaxis-Radlader haben die perfekte Größe für die meisten unserer Aufträge. Die Heckkamera ist ein wichtiges Instrument, mit dem sich der Bediener vergewissern kann, dass sich während des Betriebs der Maschine keine Fahrzeuge oder Personen in der Nähe aufhalten.”

Alexander Wirthwein ist Kiesels regionaler Großkundenbetreuer in Stockstadt am Rhein. Als er seine Tätigkeit dort aufnahm, war bereits beschlossen, dass Faber Hitachi-Baumaschinen kaufen würde.

“Faber und Wirthwein kennen einander schon lange und gut. Und das war einer der wichtigsten Gründe dafür, den Hersteller der Bagger zu wechseln”, fährt Kasper fort. “Kiesel unterstützt uns optimal und wir können uns jederzeit auf Wirthwein oder einen seiner Kollegen verlassen, wenn wir etwas brauchen.

“Jeder Hitachi-Bagger zeichnet sich durch hohe Qualität, Liebe zum Detail und hochentwickelte Technologie aus. Und das hat sich sehr zu unserem Vorteil ausgewirkt. Wir waren so zufrieden mit den ersten Zaxis-Baggern, dass wir 2007 15 neue Maschinen liefern ließen. Außer den Radladern kauften wir die Minibagger ZX35U-2 und ZX50U-2 - alle mit einem Sechs-Wege-PAT-Schild - und die Bagger ZX350-3 und ZX470-3.”

Der Sechs-Wege-PAT-Schild des Minibaggers ist ein wichtiges Merkmal für Faber. Damit kann der Bagger wie ein moderner Bulldozer bedient werden, was das Ausheben von Gräben für Kabel, Entwässerung usw. erleichtert. Es handelt sich um ein spezielles Merkmal, das von Kiesel auf Anfragen aus dem Markt hin entwickelt wurde. Und es ist ein weiterer Grund dafür, dass Faber mit dem Service des Händlers so zufrieden ist.

Bei den Geschäften der Faber-Gruppe schließt sich der Kreis. Das Unternehmen baute Anfang des 20. Jahrhunderts Betonstraßen und arbeitet jetzt intensiv am Ausbau oder sogar Neubau dieser Straßen. Fabers wachsender Park von Hitachi-Baumaschinen und die Unterstützung von Kiesel sind ein wichtiges Mittel, der wachsenden Nachfrage in diesem Sektor gerecht zu werden.

Mit umfangreicheren Investitionen in der Branche wird noch bis mindestens 2009 gerechnet - und die nächste Faber-Generation arbeitet bereits für die Gruppe. Ein Familienunternehmen, das deutlich auf dem Weg zu dauerhaftem Erfolg und weiterer Entwicklung ist.

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